Transformationsbegleitung

Arbeitgebermarke entwickeln, Orientierung stärken

Ein regionaler Gesundheitsverbund befand sich in einer Phase tiefgreifender struktureller Veränderungen. Unterschiedliche Versorgungsbereiche, neue Führungsverantwortung sowie politischer und wirtschaftlicher Druck erhöhten die Komplexität der Organisation. Gleichzeitig verschärfte sich der Wettbewerb um Fachkräfte.

Unser Auftrag: die Arbeitgebermarke weiterzuentwickeln, intern stärker zu verankern und durch gezieltes Employer Branding nach innen und außen sichtbar zu machen.

Auf einen Blick

Gesundheitswesen

Branche

Regionaler Gesundheitsverbund

Unternehmen

2.300

Mitarbeitende

Geschäftsführung, Führungskräfte, gewerbliche & kaufmännische Mitarbeitende

Zielgruppen

Unsere Leistungen

1

Ausgangssituation

Der Gesundheitsverbund stand vor der Herausforderung, sich als Arbeitgeber klarer zu positionieren und im Wettbewerb um Fachkräfte sichtbarer und attraktiver zu werden.

Die Organisation vereint Klinik, Pflege und Ausbildungsstätten unter einem Dach. Über Jahre gewachsene Strukturen trafen auf neue Anforderungen an Zusammenarbeit, Führung und Arbeitgeberattraktivität.

Mit dem Start der neuen Geschäftsführung entstand der Anspruch, die Arbeitgeberpositionierung stärker in den Fokus zu rücken und organisatorisch besser zu verankern. Wofür die Organisation als Arbeitgeber steht, was sie auszeichnet und wie dies intern wie extern sichtbar werden soll, war bislang nicht ausreichend geschärft.

Ein strategischer Recruiting-Ansatz existierte noch nicht. Arbeitgebermarke, Kommunikation und Recruiting waren organisatorisch nur begrenzt miteinander verbunden, Rollen und Zuständigkeiten teilweise unklar.

Die Herausforderung bestand darin, gemeinsam mit Geschäftsführung, HR und Kommunikation eine tragfähige Arbeitgeberpositionierung weiterzuentwickeln, erste strategische Recruiting-Strukturen aufzubauen und die Arbeitgebermarke Schritt für Schritt operativ zu verankern.

2

Unsere Arbeit

In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung sowie HR und Kommunikation entwickelten wir einen verbindenden Rahmen für Arbeitgebermarke und Employer Branding. Ziel war es, die Arbeitgeberpositionierung zu schärfen, intern anschlussfähig zu machen und organisatorisch wirksamer zu verankern.

Dabei verstanden wir Arbeitgebermarke nicht als reine Kommunikationsaufgabe, sondern als Zusammenspiel aus Haltung, Führung, Zusammenarbeit und konkreter Erfahrung im Arbeitsalltag.

Handlungsfeld 01

Arbeitgebermarke schärfen und Perspektiven zusammenführen

Gemeinsam mit Geschäftsführung, HR, Kommunikation und weiteren internen Akteur*innen entwickelten wir ein klareres Verständnis der Arbeitgeberidentität. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Wofür steht der Verbund als Arbeitgeber? Was macht die Arbeit dort besonders? Welche Haltung soll im Arbeitsalltag spürbar werden?

Dafür moderierten wir unter anderem den Arbeitskreis Arbeitgebermarke und führten unterschiedliche Perspektiven aus Organisation, Führung und Mitarbeitenden zusammen. So entstand eine belastbare Grundlage für die weitere Arbeitgeberpositionierung.

Handlungsfeld 02

Employer-Branding-Kampagne entwickeln und umsetzen

Auf Basis der geschärften Positionierung begleiteten wir die Entwicklung und Umsetzung einer Employer-Branding-Kampagne, die intern anschlussfähig und extern wirksam ist.

Gemeinsam mit dem Kunden entwickelten wir zentrale Botschaften, Formate und Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen und unterstützten die Planung der Kampagne über verschiedene Kanäle hinweg. Die operative Steuerung des Rollouts lag intern beim Kunden, wurde jedoch eng begleitet und abgestimmt.

Ziel war eine glaubwürdige Arbeitgeberkommunikation, die die tatsächliche Identität der Organisation sichtbar macht und konsistent vermittelt.

Handlungsfeld 03

Arbeitgebermarke operativ verankern

Die entwickelte Arbeitgebermarke wurde schrittweise in bestehende Prozesse und Strukturen überführt. Dabei unterstützten wir die engere Verzahnung von HR, Kommunikation und Führung sowie den Aufbau erster strategischer Recruiting-Strukturen.

Parallel begleiteten und befähigten wir die verantwortliche Kollegin dabei, Arbeitgebermarke und Recruiting eigenständig weiterzuentwickeln und in der Organisation zu verankern. Ergänzend wurden Grundlagen für mehr Transparenz und Steuerbarkeit geschaffen, unter anderem durch den Aufbau eines Personalcontrollings mit zentralen HR-Kennzahlen.

Die Zusammenarbeit war eng und kontinuierlich angelegt – mit regelmäßigem Sparring, der Vorbereitung zentraler Entscheidungsformate sowie Unterstützung in organisatorischen Abstimmungen.

3

Ergebnis & Impact

Die Arbeitgebermarke wurde strategisch geschärft und stärker im organisatorischen Alltag verankert. So wurde eine wettbewerbsfähige Arbeitgebermarke geschaffen, die einen wichtigen Orientierungsrahmen für Recruiting, Kommunikation und Zusammenarbeit bietet.

Die Organisation verfügt über ein klareres Verständnis ihrer Arbeitgeberidentität

Die Arbeitgeberpositionierung ist intern anschlussfähiger und extern sichtbarer geworden

Eine Employer-Branding-Kampagne macht die Positionierung nach innen und außen erlebbarer

Der Arbeitskreis Arbeitgebermarke galt als wirksames Beteiligungsformat

Erste strategische Recruiting-Strukturen wurden aufgebaut und enger mit der Arbeitgeberpositionierung verzahnt

Rollen und Schnittstellen zwischen HR, Kommunikation und Führung wurden klarer definiert

Die verantwortliche Kollegin wurde befähigt, Arbeitgebermarke und Recruiting eigenständiger weiterzuentwickeln

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